Diebstahl, Betrug, Unterschlagung

Zu den typischen Vermögensstraftaten im Strafrecht zählen Diebstähle wie Einbruchsdiebstahl, Bandendiebstahl, gewerbsmäßiger Diebstahl sowie Untreue, Betrug, Computerbetrug, Raub, Erpressung, Vorenthalten von Arbeitsentgelt oder Unterschlagung. Die jeweiligen Strafrahmen sehen Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahren vor. In besonders schweren Fällen sieht das Strafrecht auch höhere Strafen vor. Konkrete Straferwartungen sind sehr Einzelfall abhängig. So unterschiedlich wie die jeweiligen Lebenssachverhalte sind, so unterschiedlich stellen sich die Rechtsfolgen dar. Vom Ladendiebstahl über Vorwürfe des gewerbsmäßigen oder bandenmäßigen Diebstahls bis hin zur räuberischen Erpressung im besonderes schweren Fall reichen die Fälle in der Praxis der Strafverteidigung.

Komplexere Ermittlungsverfahren (insbesondere im  Bereich des Wirtschaftsstrafrecht) umfassen im Strafrecht nicht selten mehrere und zum Teil auch sehr unterschiedliche Tatvorwürfe.  Exemplarisch hierfür kann auf Verfahren mit dem Vorwurf von Schmiergeldzahlungen verwiesen werden. Der Vorwurf der Schmiergeldzahlung und Annahme von Schmiergeldern für Auftragsvergaben geht über Betrugsvorwürfe schnell hinaus. Derartige Korruptionsverfahren richten sich häufig gegen mehrere Tatverdächtige. Dabei können im Strafrecht neben Vermögens- und Urkundsdelikten auch noch steuerstrafrechtliche Delikte wie etwa Steuerhinterziehung, Bedeutung erlangen.

Im Falle einer Anklageerbegung werden Korruptionsverfahren schon wegen ihres Umfangs und der besonderen Schwierigkeit häufig vor den Wirtschaftsstrafkammern der Landgerichte verhandelt. Informationen zu den Besonderheiten solcher Verfahren finden Sie unter Strafrecht auf der Unterseite Wirtschaftsstrafrecht.

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